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Stiftung

Die Bewerbungsphase der SINFONIMA-Stiftung hat begonnen.
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Als Marktführer für Versicherungsschutz rund um die Musik engagieren wir uns auch kulturell. Wir unterstützen junge Nachwuchsmusiker, die am Beginn ihrer beruflichen Karriere stehen.

1991 haben wir die SINFONIMA-Stiftung ins Leben gerufen, die vielversprechende Musikerinnen oder Musiker mit einem hochwertigen Streichinstrument unterstützt. Statt Einzelprojekte zu finanzieren, haben wir uns dazu entschieden, junge Talente langfristig und sinnvoll zu begleiten. Im Vorstand der Stiftung agieren Dr. Lothar Stöckbauer und Bernd Hammer. Beide sind begeisterte Liebhaber der Musik und stehen mit vollem Engagement hinter der Stiftung und „ihren“ Stipendiaten.

Die SINFONIMA-Stiftung verleiht abwechselnd für einen Zeitraum von zwei Jahren Geigen und Celli.
Hierfür schreiben wir jedes Jahr den SINFONIMA-Wettbewerb aus und freuen uns auf Ihre Bewerbung. Sollten Sie in die nähere Auswahl kommen, laden wir Sie zu einem Vorspiel nach Mannheim ein. Die Jury entscheidet dabei, welche Bewerber ein Instrument erhalten.

2020 werden im Rahmen des Wettbewerbs mehrere Meister-Celli vergeben. 

Die Bewerbungsphase 2020 hat begonnen. Details finden Sie unter dem Reiter Ausschreibung 2020. 

Insgesamt zwölf Preisträger, darunter drei "Wiederholungstäter": Das ist die Bilanz des SINFONIMA-Wettbewerbs 2019. Wer die Gewinner sind, erfahren Sie hier.  

Die SINFONIMA-Stiftung beglückwünscht ihre Preisträger 2019
Zwölf Preisträger entschieden den SINFONIMA-Wettbewerb 2019 für sich. SINFONIMA freut sich sehr über die  neuen Gesichter aber auch über die "alten Hasen", die die Jury bereits zum wiederholten Mal überzeugten und "ihre" Geige aus den Vorjahren abermals als Leihgabe für die kommenden zwei Jahre erhielten.

Wir wünschen Ihnen, liebe Preisträgerinnen  und Preisträger ganz viel Freude mit "ihrer" Geige aus der SINFONIMA-Stiftung bzw. beim Meisterkurs Geige im Rahmen des Oberstdorfer Musiksommers. Wir hoffen, dass das Instrument Sie auf dem Weg zu wertvollen Engagements bestmöglich unterstützt! Auch den Teilnehmern des Meisterkurses wünschen wir ebenso von Herzen alles Gute für Ihre berufliche Laufbahn!  

Vormerken: Im Dezember 2019 wird der neue SINFONIMA-Wettbewerb für das Jahr 2020 ausgeschrieben. 

Unsere Preisträger:

  • Seira Horiuchi
    Ivano Conti, Bern/Cremona 1989 
  • Alexander Kuznetsov
    Lazarus Bertoni, Venedig, 1759
  • David Marquard
    Gaetano Gadda di Mantova, 1938
  • Amelia Maszonska
    Vincenzo Trusiano Panormo, Palermo/Monreale, 1784
  • Dainis Medjaniks
    Giuseppe Odoardi, Ascoli, 1780
  • Simone Meyer
    Bapt. Rogerius Bon Nicolai Amati, Cremona, 1678 
  • Sueye Park 
    Laurentius Storioni, Cremona, 1774
  • Diana Pasko
    Georg Winterling, Hamburg, 1909 
  • Bogdan Shalyha
    Joseph Ceruti, Cremonensis, 1844 mit Tino Lucke-Bogen
  • Akiko Ueno
    Francois Gaviniés, Paris, 1756 mit Bernd Etzler-Bogen
  • Darya Varlamova
    Dom. Nicola Amati, Bologna, ca. 1720

Folgenden Preisträgern wurde die Teilnahme an einem Meisterkurs in Oberstdorf zugesprochen:

Bitte denken Sie an den ausgefüllten und unterschriebenen Bewerbungsbogen. Diesen finden Sie hier oder oben rechts unter Downloads als ausdruckbares PDF.

Derzeit verfügt die SINFONIMA-Stiftung über elf Meistergeigen, drei Bratschen und sechs Celli. Instrumente, die der Stiftung zum Teil als Dauerleihgaben zur Verfügung gestellt wurden.

                                

Die Instrumente und ihre Meister:

Die Geigen

  • Bapt. Rogerius Bon Nicolai Amati, Cremona, 1678
  • Dom Nicola Amati, Bologna, ca. 1720
  • Pierre Saint-Paul, Paris, 1742
  • Francois Gaviniés, Paris, 1756
  • Lazarus Bertoni, Vernedig, 1759
  • Laurentius Storioni, Cremona, 1774
  • Vincenzo Trusiano Panormo, Palermo / Monreale, 1784
  • Vincenzo Trusiano Panormo, Palermo / Monreale, 1790
  • Nicolas Lupot, Paris, ca. 1815
  • Laurent Bourlier, Mirecourt, ca. 1820
  • Joseph Ceruti, Cremonensis, 1844
  • Georg Winterling, Hamburg, 1909
  • Gaetano Gadda di Montava, 1938
  • Ivano Conti, Bern/Cremona 1998

Die Bratschen

  • Gentges u. Scheit, Berlin, 1996
  • Gentges u. Scheit, Berlin, 2009

Die Celli

  • Giovanni & Francesco Grancino, Mailand, 1660-1670
  • Onorato Gragnani, Livorno, 1783
  • Nicolas Vuillaume, Paris, ca. 1860
  • Franz Johann Glass, Leipzig, 1898
  • Ivano Conti, Cremonese, 1990
  • Ekkard Seidl, Markneukirchen, 2001 (Guarneri-Modell)

Die Jury / Das Kuratorium

Neben dem Vorstand ist das Kuratorium das zweite Organ der Stiftung. Es ist neben weiteren satzungsgemäßen Aufgaben für die Genehmigung der Jahresrechnung zuständig. Vergleichen lässt sich somit die Funktion des Kuratoriums mit der eines Aufsichtsrats. Das Kuratorium besteht aus acht Personen und steht unter der Leitung von Prof. Saschko Gawriloff.

Daneben bildet das Kuratorium die Jury für die Auswahlwettbewerbe. Einerseits geht es darum, angemessene Vorspielstücke mit passendem Schwierigkeitsgrad auswählen, andererseits muss das Können der Bewerber genau eingeschätzt werden. Denn in der anschließenden Verleihung wählt das Kuratorium das Musikinstrument aus, mit dem der Gewinner in seiner Entwicklung einen Schritt nach vorne kommen und dadurch die Weichen für seine musikalische Laufbahn stellen soll. Diese Aufgaben sind sehr komplex. Das Kuratorium der Stiftung besteht deshalb aus hochkarätigen Experten mit unterschiedlichen musikalischen Schwerpunkten.

Professor Saschko Gawriloff (Vorsitzender)

Prof. Saschko Gawriloff wurde bereits im Alter von 18 Jahren erster Konzertmeister der Berliner Philharmoniker. 1961 übernahm er eine Professur in Detmold. Von 1982 bis 1996 lehrte er an der Musikhochschule Köln, an der er heute noch als Professor im Ruhestand unterrichtet. Prof. Saschko Gawriloff ist Gewinner zahlreicher internationaler Wettbewerbe, ausgedehnte Konzertreisen mit den bedeutendsten Dirigenten führten ihn in alle Welt.

Werner Schmitt (stellvertretender Vorsitzender)

Werner Schmitt studierte an der Musikhochschule in Köln in der Cello−Meisterklasse von Professor Siegfried Palm und war anschließend als Cellist bis 1988 Mitglied des Berner Symphonieorchesters und des Festspielorchesters Luzern. Während weiterer 20 Jahre war Werner Schmitt bis zu seiner Pensionierung 2009 als Direktor am Konservatorium Bern tätig. Gemeinsam mit Yehudi Menuhin entwickelte er das künstlerische Bildungsprogramm für Schulen MUS−E, welches heute in 12 europäischen Ländern von der International Yehudi Menuhin Foundation in Brüssel, deren Vizepräsident er ist, betreut wird und die Bedeutung der Künste in der Bildung nachweist.

Professorin Dr. h.c. Fany Solter

Prof. Fany Solter war von 1972 bis 1976 Dozentin an der Staatlichen Hochschule für Musik Freiburg im Breisgau, 1976 Berufung als Professorin für Klavier und Klavierkammermusik an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe; 1984 bis 2001 war sie hier als Rektorin tätig.

Professor Werner Stiefel

Generalmusikdirektor Professor Werner Stiefel war seit 1981 ein Vierteljahrhundert Chefdirigent der Baden-Badener Philharmonie; außerdem war er künstlerischer Leiter der Internationalen Baden-Badener Meisterkurse "Carl-Flesch-Akademie". 1989 erhielt Werner Stiefel eine Professur für das Lehrfach Dirigieren an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe.

Professor Manfred Trojahn

Prof. Manfred Trojahn studierte Orchestermusik in Braunschweig und Komposition in Hamburg bei Diether de la Motte und wurde 1991 als Professor für Komposition an die Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf berufen. Als Dirigent arbeitete er unter anderem mit dem Ensemble Modern und der Staatskapelle Dresden. Prof. Trojhan ist seit 1993 Mitglied der Freien Akademie der Künste Hamburg.

Bernhard Wallerius

Bernhard Wallerius studierte Schulmusik, Geschichte, Musikwissenschaft und Philosophie. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Saarbrücken und anschließend Studienrat am Gymnasium, wo er einen Gymnasialzweig mit musikalischem Schwerpunkt einrichtete. Daneben war er freier Mitarbeiter bei verschiedenen Rundfunkanstalten. Von 1990 bis 2014 war Bernhard Wallerius Musikredakteur beim Westdeutschen Rundfunk mit den Schwerpunkten Kammermusik und Nachwuchsförderung.

Professorin Karin Wolf

Nach vorangegangenen Studien der Musikwissenschaft, Philosophie und Germanistik absolvierte Frau Professor Karin Wolf eine solistische Ausbildung in den Fächern Violine und Bratsche. Sie tritt als Solistin auf und ist Gast bei Kammermusikfestivals in Europa, Asien, Afrika und den USA. Seit 1985 ist sie Bratschistin des von ihr mitbegründeten Verdi-Quartetts. Karin Wolf ist Professorin für Bratsche und Kammermusik an der Hochschule für Musik und Theater Rostock sowie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim. Seit 2006 ist sie die Vorsitzende der Deutschen Viola-Gesellschaft

Das Vorspielen findet immer an wechselnden Orten statt. Wir informieren rechtzeitig.  

2019 fand dieses in der Mannheimer Versicherung AG, Augustaanlage 66, 68165 Mannheim statt.

Vom Hauptbahnhof Mannheim:
Mit der Straßenbahn (ca. 5-10 Min): Aus dem Gebäude kommend, auf der rechten Straßenseite geradeaus laufen bis Haltestelle "Tattersall" und die Linie 6 oder 6A bis "Planetarium" nehmen. In Fahrtrichtung für ca. 100m weiter geraddeaus laufen.

Mit dem Bus (ca. 5-10 Min): Bus 63 ab Hauptbahnhof bis Haltestelle "Kunstverein". Danach in Fahrtrichtung ca. 200m zu Fuß weiter geradeaus.
oder Bus 60 ab Hauptbahnhof bis Haltestelle "Otto-Beck-Straße". Der Augustaanlage in Fahrtrichtung ca. 700m zu Fuß folgen.


Mit dem Auto:
Vom Autobahnkreuz Mannheim auf die A 656 Richtung Mannheim. Am Ende der Autobahn an der Ampel (2. Spur von links) weiter geradeaus und nach ca. 50m die erste Möglichkeit nach links abbiegen. Die Straße überqueren und geradeaus in die Brucknerstraße einfahren. Dort befindet sich auf der linken Seite die Einfahrt in die Tiefgarage der Mannheimer Versicherung. Die Besucherparkplätze sind gelb markiert. Bitte gehen Sie durch die Glastür und melden sich im ersten Stock beim Empfang.

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